Eine PortalJS-Demo von Datopian · für Organisationen, die im Datenatlas Zivilgesellschaft veröffentlichenDatenatlas: Schritt-für-Schritt-Anleitung ↗

So funktioniert’s

Erst rechnen, dann formulieren.

Was sich aus der Datei sicher ablesen lässt, wird berechnet. Nur was Urteilsvermögen braucht, entwirft ein KI-Modell. Was nur Ihre Organisation weiß, bleibt leer.

Schritt 1 · ohne KI

Aus der Datei gelesen

  • Format, Zeichensatz, Trennzeichen, Tabellenblatt und Kopfzeile; Zeilen, Spalten und Dateigröße.
  • Spaltentypen: Zahl, Datum, Jahr, Text, ja/nein. Deutsche Zahlen- und Datumsformate werden erkannt.
  • Zeitliche Abdeckung (dct:temporal) aus Datums- und Jahresspalten und aus Spaltenüberschriften wie „2019“, „2020“. Platzhalter wie 1900-01-01 werden ignoriert.
  • Geobezug (dcatde:politicalGeocodingURI und …LevelURI) aus amtlichen Gemeinde- und Kreisschlüsseln (auch ohne führende Null), Bundesland-Namen und Postleitzahlen. Kommen 14 oder mehr Länder vor, lautet die Abdeckung „Bundesgebiet“.
  • Hinweis auf Spalten, die nach personenbezogenen Daten aussehen (Name, Adresse, E-Mail), weil der Datenatlas keine personenbezogenen Daten aufnimmt.

Das alles läuft in Ihrem Browser. Die Datei wird nicht hochgeladen.

Schritt 2 · KI

Entworfen, mit Begründung

An das Modell (Claude Opus 5.5, Anthropic) gehen Spaltennamen, Typen, Wertebereiche, bis zu sechs Beispielwerte pro Spalte und 20 Beispielzeilen. Spalten, die nach personenbezogenen Daten aussehen, werden vorher ausgeblendet. Das Modell entwirft Titel und Beschreibung (deutsch und englisch), eine oder zwei EU-Kategorien, Schlagwörter, eine Lizenz aus der Empfehlung des Datenatlas (CC0, CC BY 4.0, CC BY-SA 4.0) und Titel und Beschreibung der Distribution. Zu jedem Feld nennt es einen Grund aus der Datei.

Herausgeber, Kontakt, Zugangs-URL und Veröffentlichungsdatum erfindet der Assistent nicht. Diese Felder bleiben leer.

Schritt 3 · Sie

Prüfen, ergänzen, ins Formular kopieren

Der Entwurf folgt den drei Schritten des Datenatlas-Formulars (Erforderlich, Empfohlen, Distribution). Jedes Feld hat einen Kopieren-Knopf. Im Browser werden Pflichtfelder und kontrollierte Werte sofort geprüft. Mit „Jetzt prüfen“ geht der Entwurf an den öffentlichen DCAT-AP.de-Validator der EU (Interoperability Test Bed, SHACL-Profil „DCAT-AP.de 2.0 – Specification & Conventions“; ausgenommen nur die GovData-Kennung contributorID). Wer einen eigenen Katalog per Harvesting anbindet, kann denselben Entwurf als Turtle oder JSON-LD herunterladen.

Der Assistent sendet nichts an den Datenatlas und speichert nichts.

Zusage

Was der Assistent zusagt, und was nicht

  • Jeder Wert hat eine sichtbare Herkunft: aus der Datei (mit Spalte und Wertebereich), KI-Entwurf (mit Begründung) oder leer für Ihre Angabe.
  • Kontrollierte Felder verwenden nur Werte aus den offiziellen Listen: EU-Kategorien, dcat-ap.de-Lizenzen, dcat-ap.de-Geobezüge, EU-Dateitypen.
  • Ein vollständig ausgefüllter Entwurf besteht den offiziellen Validator für DCAT-AP.de 2.0 mit Konventionen. Getestet an 5 veröffentlichten Datenatlas-Datensätzen am 4. November 2026: 0 Fehler, 0 Hinweise. Ausgenommen ist nur die GovData-Kennung contributorID, die GovData vergibt und die auch veröffentlichte Datenatlas-Einträge nicht haben.

Nicht zugesagt: dass KI-Texte inhaltlich stimmen, eine Rechtsberatung zur Lizenz, oder eine Veröffentlichung. Der Assistent ersetzt weder Ihre Prüfung noch das Datenatlas-Formular.

Grenzen

Was der Assistent nicht kann

  • Postleitzahlen lassen sich nicht sicher Bundesländern zuordnen; dort ist die Abdeckung eine Schätzung.
  • Ortsnamen ohne amtlichen Schlüssel werden nicht aufgelöst, aber dem Modell als Kontext gezeigt.
  • Methodik, Erhebungszweck und Qualität stehen selten in der Datei. Der Entwurf sagt dann, was unklar ist, statt zu raten.
  • Dateien bis 25 MB; höchstens 10 KI-Entwürfe pro Stunde und Adresse, mit Tagesbudget.

Quellen

Worauf sich der Assistent stützt